Schulpsychologischer Dienst Menden (SDM)
Der Schulpsychologische Dienst stellt sich vor
Seit Anfang November 2008 gibt es einen Schulpsychologischen Dienst in Menden. Er wird von der Stadt finanziert und ist derzeit mit einer 62,75%-Stelle besetzt: das entspricht 25 wöchentlichen Arbeitsstunden. Als Anstellungsträger fungiert der Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen.
Was kann der Schulpsychologische Dienst leisten?
Die folgende Graphik soll einen ersten Überblick über die Angebote des SDM geben: Diese umfassen Einzelfallarbeit und systemische Interventionen; sie sprechen Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern an.
In Abb. 2 sind einige konkrete Möglichkeiten genannt.
Diese Beispiele erschöpfen das Angebot des SDM natürlich nicht – zumindest als erster Ansprechpartner steht er auch bei vielen anderen schulbezogenen psychologischen Problemen zur Verfügung.
Typische Fragen von Eltern sind z.B.:
- „Mein Kind strengt sich an, kommt aber (in einigen Fächern) trotzdem nicht mit. Woran kann das liegen?“
- „Mein Kind stört den Unterricht, ärgert andere und prügelt sich. Was ist da los?“
- „Auf welche Schule sollte mein Kind nach den Ferien gehen?“
- „Mein Kind ist vor Arbeiten immer sehr aufgeregt und hat große Angst, eine schlechte Note zu schreiben. Wie kann ich ihm helfen?“
- „Mein Kind geht überhaupt nicht mehr gerne zur Schule. Woran liegt das?“
Was kann der Schulpsychologische Dienst nicht leisten?
Der SDM muss sich vieler unterschiedlicher Probleme annehmen. Dabei wird er immer wieder auch auf Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stoßen. Entscheidend ist dabei das Wissen um die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen. Z.B. muss klar gesagt werden, dass der Schulpsychologische Dienst keine psychotherapeutischen Hilfen anbieten kann.
Ist diagnostisch geklärt, worin das Problem im konkreten Fall besteht (schon das ist ja in der Regel eine anspruchsvolle Aufgabe), wird sich die Beratung häufig auf die Frage konzentrieren, wo die Betroffenen optimal weiterversorgt werden können.
Zu bedenken ist auch, dass der SDM keine Notfallversorgungseinrichtung wie Polizei oder Feuerwehr ist.
Erreichbarkeit
Der SDM ist prinzipiell am Montag und Dienstag zwischen 11.00 und 18.00 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag zwischen 8.00 und 14.30 Uhr erreichbar. Das Büro ist aber nicht immer besetzt – z.B. wenn Gespräche, Testungen oder Veranstaltungen an den Schulen stattfinden. Außerdem ist das Telefon während laufender Gespräche natürlich leise gestellt. Es lohnt sich aber immer, Nachrichten auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen: der Rückruf folgt in dringenden Angelegenheiten schnellstmöglich.
Direkt kann der SDM während der telefonischen Sprechstunde, am Dienstag, von 15.30- 16.30 Uhr kontaktiert werden.
Der SDM ist auch über die E-Mail-Adresse l.huck@zfb-iserlohn.de zu erreichen: Auf diesem Wege kann – sofern die Absenderadresse keine Rückschlüsse zulässt – die Beratung völlig anonymisiert werden (während man am Telefon ja meist das Geschlecht, evtl. auch das Alter preisgibt, und ein zufälliges Wiedererkennen nicht ausgeschlossen werden kann).
Unangemeldet die Dienststelle aufzusuchen, hat in aller Regel keinen Sinn.
Kontaktmöglichkeiten
Schulpsychologischer Dienst Menden
(Dipl.-Psych. Dr. phil. Lorenz Huck)
Arndtstraße 14, 58708 Menden
Tel.: 02373/176 97 63
Mail: l.huck@zfb-iserlohn.de
Telefonische Sprechstunde:
Dienstag 15.30-16.30 |
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